Kulturlandschaftsinitiative
St. Wendeler Land e.V.

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Nachbetrachtung Regionalkonferenz

Das Bundeslandwirtschaftsministerium und das saarländische Wirtschafts-ministerium haben am 22. März 2011 in der Kulturscheune in St. Wendel-Oberlinxweiler eine vielbeachtete Regionalkonferenz zur Zukunft des ländlichen Raumes durchgeführt. Neben hochrangigen Vertretern der EU, des Bundes und des Landes hatte die KulanI Gelegenheit, ihre Arbeit vorzustellen. Unter der Überschrift „Lokale Aktionsgruppen – Motor der ländlichen Entwicklung“ wurden die wichtigsten Erfahrungen und Erkenntnisse aus 17 Jahren regionaler Entwicklungsarbeit vorgestellt.
Insgesamt konnte eine sehr positive Bilanz gezogen werden:

  • FACHLICH konnten die Referenten mit anspruchsvollen Beiträgen überzeugen.
    Die Zuhörer erhielten am Vormittag einen kompetenten Überblick über die aktuelle poltische Diskussion der Problematik des ländlichen Raumes. Besonders erfreulich aus der Sicht der KuLanI war hierbei, dass praktisch alle Referenten die Notwendigkeit von integrierten Lösungsansätzen betonten. Hervorzuheben sind hierbei die Beiträge des Parlamentarischen Staatssekretärs im Bundeslandwirtschafts-ministerium Peter Bleser und Dr. Peter Kaltenegger von der EU-Kommission.
    Am Nachmittag stand das Saarland im Mittelpunkt. Landrat Udo Recktenwald würdigte in seinem Grußwort die Arbeit der KuLanI für das St. Wendeler Land. Anschließend stellte Prof. Dr. Olaf Kühne die Zukunftsperspektiven aus der Sicht der Nachhaltigkeitswissenschaft vor. In Verbindung mit der Vorstellung von verschiedenen möglichen Szenarien der Zukunft des ländlichen Raumes forderte er die Politik auf, sich eindeutig zu bekennen und zu entscheiden. Otmar Weber von der Agentur ländlicher Raum stellte die Aktivitäten zur Belebung unserer Dörfer vor. Im Mittelpunkt des Beitrags von Werner Feldkamp von der KuLanI stand die Forderung, daß in den ländlichen Räumen „unterhalb der von Konzernen bestimmten globalen Wirtschafts-kreisläufe  ein flächendeckendes Netzwerk an selbstständigen lokal-regionalen Basis- und Ergänzungsmärkten“ aufgebaut werden müssen. Zentrale Voraussetzung hierfür ist die konsequente Zusammenarbeit der lokalen Akteure – z.B. in den „Lokalen Aktionsgruppen“.
  • ORGANISATORISCH lief alles nach Plan: die angenehme Atmosphäre der Kulturscheune wurde noch verstärkt durch eine ansprechende Dekoration. Auf eine gute Resonanz stieß auch das Mittagessen mit „lokalen Produkten“ des Partnerbetriebs im Lokalwarenmarkt St. Wendeler Land Axel Hoffmann.

Dr. Arnold Ludes, für die Organisation verantwortlicher Abteilungsleiter im saarländischen Wirtschaftsministerium, konnte eine sehr positive Bilanz ziehen. Er bedankte sich beim Landkreis und der KuLanI „für die tolle Unterstützung vor, während und nach der Konferenz in Oberlinxweiler“.  

Pressebericht in der Saarbrücker Zeitung, vom 24. März 2011

Pressebericht auf top agrar online, vom 28. März 2011