1. PROJEKTAUFRUF 2022 - FÖRDERUNG FÜR KLEINPROJEKTE DER LÄNDLICHEN ENTWICKLUNG (GAK REGIONALBUDGET)

Vom 17. Januar bis einschließlich 28. Februar 2022 können Fördermittel für sog. Kleinprojekte (GAK Regionalbudget) beantragt werden.

Weihnachtsbrief 2021

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Vorstandsmitglieder,

liebe Mitglieder und Freunde der KuLanI,

 

anbei senden wir Ihnen unseren Weihnachtsgruß und einen Ausblick auf die bevorstehenden Aktivitäten im Übergang zur nächsten LEADER-Förderphase.

 

Übergangsphase 2021-2022

Aktuell befinden wir uns in der Übergangsphase 2021-2022, in der die KuLanI bis Ende 2022 mit der „alten“ Lokalen Entwicklungsstrategie (LES) und „frischem Geld“ weiterarbeiten kann. Für den Übergangszeitraum 2021-2022 stehen uns ca. 620.000 € zur Verfügung. Hiervon sind bereits ca. 200.000 € gebunden. Aktuell läuft ein Projektaufruf bis 31.12.2021. Es werden voraussichtlich noch zwei weitere Projektaufrufe in 2022 folgen, damit bis 31.12.2022 alle Übergangsmittel mit Zuwendungsbescheiden gebunden werden können.

 

Ausreichend Finanzmittel für 5 LEADER-Regionen im Saarland

Die Verhandlungen des saarländischen Umweltministers Reinhold Jost in der Agrarministerkonferenz (AMK) endeten am 26.03.2021 mit einem überaus positiven Ergebnis. Die ELER-Mittel, die für das Saarland zur Verfügung stehen, konnten mehr als verdoppelt werden. Hinzu kam im November 2021 die positive Nachricht, dass die saarländische Landesregierung die größtmögliche Kofinanzierung bereitstellen wird.
Bereits im Frühjahr 2021 verkündete der saarländische Umweltminister, dass somit ausreichende Finanzmittel zur Verfügung stehen, um 5 LEADER-Regionen (die vier bisherigen und eine neue Region in der Mitte des Saarlandes) mit jeweils 3,0 Mio. € fördern zu können. Voraussetzung ist allerdings die Erarbeitung und Einreichung einer „guten LES“.

 

Prozess zur LES-Erarbeitung

Zwischenzeitlich befinden wir uns inmitten der Arbeit zur Erstellung der neuen LES 2023-2027. Am 14.09.2021 fand im Anschluss an die Mitgliederversammlung unsere Auftaktveranstaltung statt. 50 Mitglieder vor Ort in der Aula des Gymnasium Wendalinum und weitere 50 Teilnehmer im Rahmen einer Videokonferenzschaltung an den Bildschirmen zeigten beindruckend, dass auch für eine vierte Förderphase im St. Wendeler Land die Ideen noch nicht ausgehen und die Region noch nicht „LEADER müde“ ist.

Dieses Interesse zeigte sich dann auch ungebrochen in den 4 Themenworkshops zu unseren bekannten Handlungsprogrammen im Oktober. Durchschnittlich mehr als 40 Personen nahmen an den lebhaften Workshops teil, die vom beauftragten Planungsbüro Kernplan moderiert und dokumentiert wurden.

Im November fanden dann mit allen acht Kommunen des Landkreises sogenannte Expertengespräche statt. Die jeweiligen Bürgermeister waren mit ihren zuständigen Mitarbeitern hierfür zu Gast in unserer Geschäftsstelle auf dem Wendelinushof. Letztendlich fand ein solches Gespräch am 14.12.2021 auch noch mit allen Organisationseinheiten des Landkreises, die mit LEADER in Verbindung stehen oder zusammenarbeiten können, sowie der Wirtschaftsförderungsgesellschaft St. Wendeler Land mbH statt.

 

Insgesamt haben uns bisher ca. 120 mehr oder weniger konkrete Projektideen in den Workshops, Einzelgesprächen und per E-Mail erreicht. Es ist auch weiterhin möglich Projektideen einzureichen. Das Entsprechende Formular findet sich unter https://kulani.de/foerderprogramme/neue-leader-foerderperiode-2023-2027.

 

Im nächsten Schritt wird die Fa. Kernplan einen ersten Entwurf der zu erarbeitenden LES vorlegen. Im ersten Quartal 2022 ist eine Vorstandsklausur vorgesehen, sobald die LES eine gewisse Reife erreicht hat. Außerdem ist im zweiten Quartal 2022 geplant die bis dahin erarbeitete LES auch in einer öffentlichen Veranstaltung zu präsentieren. Jeder einzelne der vg. Prozessschritte soll dazu dienen die neue LES 2023-2027 zu optimieren.

Am 30.06.2022 ist der letztmögliche Abgabetermin im saarländischen Umweltministerium.

Auswahl der künftigen LEADER-Regionen

Im Spätsommer 2022 wird ein unabhängiges Gremium auf Basis externer Evaluierung die eingereichten Bewerbungen (LES) prüfen und dem MUV Empfehlungen aussprechen, welche Regionen die LEADER-Mittel für den Zeitraum der neuen Förderperiode 2023-2027 erhalten sollten.

Es steht also ein spannendes Jahr 2022 mit neuen Herausforderungen an. Es kommt dabei auf jeden Einzelnen von uns an. Bitte bringen sie sich weiterhin aktiv in den Bewerbungsprozess ein. Die Stärke des St. Wendeler Landes sind die begeisterungsfähigen und engagierten Menschen sowie die funktionierenden Netzwerke. Das St. Wendeler Land soll auch von 2023-2027 wieder als LEADER-Region mit einer guten „Lokalen Entwicklungsstrategie“ (LES) weiterarbeiten können.

 

In diesem Sinne entrichten wir den beigefügten Weihnachtsgruß an Sie alle.

 

Verband der Kreisimker stellt neue Wildbienenausstellung vor

Am Donnerstag, 28. Oktober 2021 stellte der Kreisvorsitzende der Imker im Landkreis St. Wendel e.V., Karl-Heinz Seegmüller, die mit finanzieller Unterstützung des Landkreises St. Wendel, der Sparkassenstiftung und der Wendelinus Stiftung neu erworbene Wanderausstellung „Wildbienen“ in den Räumlichkeiten der KuLanI auf dem Wendelinushof in St. Wendel vor.
Im Beisein des Landrats Herrn Udo Recktenwald, von Herrn Klaus-Dieter Schmitt (Sparkassenstiftung) und Frau Nadine Gramlich (Wendelinusstiftung), interessierten Imkerinnen und Imkern, Lehrpersonal sowie weiteren Wildbienenfreunden schilderte Seegmüller, wie die Wanderausstellung ihren Weg von Rottenburg am Neckar in den Landkreis St. Wendel und somit in den Besitz des Verbandes der Imker fand.
Meinrad Lohmüller, Initiator und Autor dieser Ausstellung, sei seit über 30 Jahren im Wildbienenschutz in Baden-Württemberg aktiv und habe diese Ausstellung gemeinsam mit schwäbischen Fachleuten dort sehr erfolgreich für die Naturschutzbildung eingesetzt. Lohmüller sei auf das von Imkerpaten des Kreisverbandes betreute Gemeinschaftsprojekt „Bienen in Grund und Förderschulen“ aufmerksam geworden, habe den Kontakt gesucht und die Ausstellung als inhaltliche Weiterführung dem Verband angeboten. Da die Imker sich nicht nur um ihre Honigbienen, sondern auch um deren „wilden Verwandten“ bekümmerten, habe der Kreisverband der Imker nicht nein sagen können, und nachdem die Finanzierung geklärt war, habe man die Ausstellung von Rottenburg ins Sankt Wendeler Land holen können.
Viele Menschen verwechseln Honig- und Wildbienen und befürchten, dass Wildbienen auch „stechen“ – dies stimmt allerdings nicht. Vielmehr haben die kleinen Insekten wichtige Funktionen im Naturhaushalt und für die Bestäubung von vielen Kultur- und Wildpflanzen. Im Gegensatz zu Honigbienen leben die meisten Wildbienen solitär - als „Einsiedler“. In Deutschland gibt es rund 580 Wildbienenarten, doch der Lebensraum für Wildbienen und andere Insekten wird knapp. Es fehlt an Nahrung – geeignete Blühpflanzen als Nahrungsquellen finden sich immer seltener - und ebenso an Nistmöglichkeiten: viele Wildbienenarten graben ihre Brutröhren in offene Bodenstellen, andere brauchen hohle Stängel oder wurmstichiges Holz oder leere Schneckenhäuser. Doch wo finden unsere Wildbienenarten noch solche Bedingungen vor?
16 informativ und mit vielen Fotos ansprechend gestaltete Stelltafeln erläutern Ansprüche und Leben verschiedener Wildbienenarten, darunter auch Hummeln und Hornissen, zahlreiche Exponate zum Thema „artgerechte und erprobte Nisthilfen“ bzw. Aufklärung über „nicht geeignete Nisthilfen“ geben Praxisanregungen für Schulprojekte, aber auch für den eigenen Garten.
Landrat Recktenwald betonte das große Engagement für den Erhalt von Biodiversität im Lebensraum der Honig- aber auch der Wildbienen. Der Landkreis arbeite gemeinsam mit den Imkern sehr erfolgreich in mehreren Projekten, unter anderem auch im „Naturstadtprojekt“ Wildbienenschulen im Landkreis St. Wendel, wofür die Ausstellung sehr gut eingesetzt werden könne.
Die Ausstellung ist weiterhin interessant für alle Insektenfreunde und Naturinteressierte, die sich im Insektenschutz engagieren möchten und z. B. auch in ihrem eigenen Garten oder in ihrer Gemeinde eine Aktion für Wildbienenschutz starten wollen. Nicht jede Nisthilfe, die im Handel erhältlich ist, erfüllt ihre Funktion - die Ausstellung zeigt, was hier zu beachten ist.
Die Ausstellung kann zu den üblichen Öffnungszeiten der KuLanI-Geschäftsstelle besucht werden.
Sie steht interessierten Schulen und Gruppen im Landkreis St.Wendel zur Verfügung und kann – praktisch verstaut in einem Zweiachs-Anhänger – ausgeliehen werden. Bei Interesse melden Sie sich bitte beim 1. Vorsitzenden der Imker im Landkreis St. Wendel, Karl-Heinz Seegmüller unter seemuekh@gmail.com

 

Bürger gestalten ihre Region

Einladung zur Beteiligung an der Erstellung der neuen "Lokalen Entwicklungsstrategie"

Gute Nachrichten für das St. Wendeler Land - die KuLanI kann sich für eine weitere Förderperiode im LEADER-Programm bewerben. Und das Gute daran: Es steht viel mehr Geld zur Verfügung als bisher.

Die Verhandlungen der Agrarministerkonferenz Ende März 2021 brachten für das Saarland ein sehr erfreuliches Ergebnis: Für den saarländischen Entwicklungsplan zur Förderung des ländlichen Raumes (SEPL) stehen mehr als doppelt soviele Finanzmittel zur Verfügung als in der vergangenen Förderperiode. Der saarländische Umweltminister Reinhold Jost fordert daher alle vier bisherigen saarländischen LEADER-Gruppen incl. einer neuen Region "Primsbogen"  dazu auf sich mit entsprechenden Konzepten (man spricht hier von "Lokalen Entwicklungsstratgien" (LES)) zu bewerben. "Bei ausreichender Qualität der Bewerbungskonzepte können alle fünf Regionen mit bis zu 3,0 Mio € für den Zeitraum 2023-2027 gefördert werden".

Dies stellt für die KuLanI erneut eine große Chance dar ihre bisherige Arbeit fortzusetzen. Gleichzeitig ist damit die Verpflichtung verbunden, einen guten Bewerbungsprozess mit Bürgerbeteiligung zu organisieren. Am 14. Sptember 2021 wollen wir diesen Prozess offiziell starten.

Deshalb laden wir alle Bürgerinnen und Bürger des St. Wendeler Landes dazu ein, sich an diesem Prozess zu beteiligen. Dieser Beteiligungsprozess beginnt mit der Auftaktveranstaltung am 14.04.2021 und wird bis in den Frühsommer 2022 dauern. Während dieser Zeit haben alle bisherigen und auch alle neuen Akteure Zeit ihre Ideen und Vorschläge einzubringen. Dabei steht die konsequente qualitative Weiterentwicklung des bisherigen Konzeptes im Vordergrund. Die 4 Handlungsprogramme "Lokalwarenmarkt - Energieprogramm - Kulturprogramm und Bildungsprogramm" und die Querschnittsaufgabe "Nationalpark" werden den Herausforderungen der Zeit (Klimawandel, Nachhaltigkeit, Digitalisierung, usw.) gerecht werden müssen.

Im Rahmen von Themenworkshops (analog der 4 Handlungsprogramme) , Befragungen und weiteren Beteiligungsformaten werden wir mit Ihnen diese neue Strategie entwickeln.

Förderung für Kleinprojekte der ländlichen Entwicklung

Auch in 2021 stehen wieder zusätzliche Gelder für die ländliche Entwicklung aus dem Sonderrahmenplan der Bund-Länder- Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes“ zur Verfügung

Das Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz des Saarlandes stellt dem Sankt Wendeler Land über den Sonderrahmenplan der Bund-Länder Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes“, Förderbereich Integrierte ländliche Entwicklung von 2019 - 2023 jährlich ein sogenanntes „Regionalbudget“ für die Umsetzung von Kleinprojekten vor Ort zur Verfügung. Das von Bund, Land und der KulturLandschaftsInitiative St. Wendeler Land e.V. (KuLanI) finanzierte Regionalbudget in Höhe von rund 167.000 € für das Jahr 2021 kann im Landkreis St. Wendel für kleinere Projekte genutzt werden. Diese Projekte können mit bis zu 16.000 € gefördert werden. Diese Projekte müssen in 2021 vollständig umgesetzt und abgewickelt werden. Die Prüfung und Genehmigung der Projektanträge erfolgt grundsätzlich in der Reihenfolge des Eingangs und der noch zur Verfügung stehenden Mittel. Die hierbei zur Anwendung kommenden Fördersätze sind zum einen abhängig von der Art des Antragstellers und zum anderen von der Art des geplanten Vorhabens.

  • Kommunen und gemeinnützige Institutionen:         bis zu 80%
  • Andere private Antragsteller:                          max. 45% - 75%

Da sich die Projektideen inhaltlich in der Lokalen Entwicklungsstrategie des LEADER-Programmes der KuLanI wiederfinden müssen, sollte vorab geprüft werden, ob es einem oder mehrerer der nachstehend aufgeführten Themenfeldern zugeordnet werden kann:

  • BildungsNetzwerk St. Wendeler Land
  • Kulturgeschichte St. Wendeler Land STEINREICH
  • Lokalwarenmarkt St. Wendeler Land
  • Ländlicher Energiemix St. Wendeler Land

Eine detaillierte Beschreibung der oben genannten Handlungsfelder kann der Lokalen Entwicklungsstrategie auf der Internetseite der KuLanI entnommen werden (https://www.kulani.de/foerderprogramme/leader/was-ist-leader).

Das Regionalbudget wird von dem Regionalentwicklungsverein
„KulturLandschaftsInitiative Sankt Wendeler Land e.V.“ (KuLanI) mit Sitz auf dem Wendelinushof verwaltet. Die Entscheidung über die Förderung eines Projektes erfolgt durch ein eigens dazu einberufenen Gremiums, welches mit kommunalen und WiSo-Partnern (Wirtschaft und Soziales) aus dem St. Wendeler Land besetzt ist.  

Der 3. Projektaufruf endet am 01. Juli 2021

Sie haben eine gute Idee, dann sprechen Sie uns an!

Das Regionalmanagement der KuLanI berät Antragsteller und Interessenten bei allen Fragen rund um die Antragstellung. Beratungstermine können telefonisch unter (06851) 937-434 oder per Email an mail@kulani.de vereinbart werden.

Besuchen Sie uns auch auf unserer Internetseite www.kulani.de.

25 Jahre KuLanI - Spuren im St. Wendeler Land

Hier finden Sie die Broschüre "25 Jahre KuLanI - Spuren im St. Wendeler Land".

 

1. Projektaufruf 2021

Förderung von Kleinprojekte der ländlichen Entwicklung

Förderung für Kleinprojekte der ländlichen Entwicklung

Unter dem Vorbehalt der Mittelgewährung stehen auch in 2021 wieder zusätzliche Gelder für die ländliche Entwicklung aus dem Sonderrahmenplan der Bund-Länder- Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserungder Agrarstruktur und des Küstenschutzes“ zur Verfügung

Unter dem Vorbehalt der Mittelgewährung stellt das Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz des Saarlandes dem Sankt Wendeler Land über den Sonderrahmenplan der Bund-Länder Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes“, Förderbereich Integrierte ländliche  Entwicklung von 2019 - 2023 jährlich ein sogenanntes „Regionalbudget“ für die Umsetzung von Kleinprojekten vor Ort zur Verfügung. Das von Bund, Land und der KulturLandschaftsInitiative St. Wendeler Land e.V. (KuLanI) finanzierte Regionalbudget in Höhe von rund 167.000 € für das Jahr 2020 kann im Landkreis St. Wendel für kleinere Projekte genutzt werden. Diese Projekte können mit bis zu 16.000 € gefördert werden. Diese Projekte müssen in 2021 vollständig umgesetzt und abgewickelt werden. Die Prüfung und Genehmigung der Projektanträge erfolgt grundsätzlich in der Reihenfolge des Eingangs und der noch zur Verfügung stehenden Mittel. Die hierbei zur Anwendung kommenden Fördersätze sind zum einen abhängig von der Art des Antragstellers und zum anderen von der Art des geplanten Vorhabens.

Den Projektaufruf finden Sie hier.

1. Projektaufruf 2021 GAK Regionalbudget

Förderung für Kleinprojekte der ländlichen Entwicklung

Unter dem Vorbehalt der Mittelgewährung stehen auch in 2021 stehen wieder zusätzliche Gelder für die ländliche Entwicklung aus dem Sonderrahmenplan der Bund-Länder- Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserungder Agrarstruktur und des Küstenschutzes“ zur Verfügung

Unter dem Vorbehalt der Mittelgewährung stellt das Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz des Saarlandes dem Sankt Wendeler Land über den Sonderrahmenplan der Bund-Länder Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes“, Förderbereich Integrierte ländliche  Entwicklung von 2019 - 2021 jährlich ein sogenanntes „Regionalbudget“ für die Umsetzung von Kleinprojekten vor Ort zur Verfügung. Das von Bund, Land und der KulturLandschaftsInitiative St. Wendeler Land e.V. (KuLanI) finanzierte Regionalbudget in Höhe von rund 167.000 € für das Jahr 2020 kann im Landkreis St. Wendel für kleinere Projekte genutzt werden. Diese Projekte können mit bis zu 16.000 € gefördert werden. Diese Projekte müssen in 2020 vollständig umgesetzt und abgewickelt werden. Die Prüfung und Genehmigung der Projektanträge erfolgt grundsätzlich in der Reihenfolge des Eingangs und der noch zur Verfügung stehenden Mittel. Die hierbei zur Anwendung kommenden Fördersätze sind zum einen abhängig von der Art des Antragstellers und zum anderen von der Art des geplanten Vorhabens.

 

  • Kommunen und gemeinnützige Institutionen:         bis zu 80%
  • Andere private Antragsteller:                        max. 45% - 75%

Da sich die Projektideen inhaltlich in der Lokalen Entwicklungsstrategie des LEADER-Programmes der KuLanI wiederfinden müssen, sollte vorab geprüft werden, ob es einem oder mehrerer der nachstehend aufgeführten Themenfeldern zugeordnet werden kann:

  • BildungsNetzwerk St. Wendeler Land
  • Kulturgeschichte St. Wendeler Land STEINREICH
  • Lokalwarenmarkt St. Wendeler Land
  • Ländlicher Energiemix St. Wendeler Land

Eine detaillierte Beschreibung der oben genannten Handlungsfelder kann der Lokalen Entwicklungsstrategie auf der Internetseite der KuLanI entnommen werden (https://www.kulani.de/foerderprogramme/leader/was-ist-leader).

Das Regionalbudget wird von dem Regionalentwicklungsverein
„KulturLandschaftsInitiative Sankt Wendeler Land e.V.“ (KuLanI) mit Sitz auf dem Wendelinushof verwaltet. Die Entscheidung über die Förderung eines Projektes erfolgt durch ein eigens dazu einberufenen Gremiums, welches mit kommunalen und WiSo-Partnern (Wirtschaft und Soziales) aus dem St. Wendeler Land besetzt ist.  

 

Der 1. Projektaufruf endet am 15. Februar 2021

 

Sie haben eine gute Idee, dann sprechen Sie uns an!

Das Regionalmanagement der KuLanI berät Antragsteller und Interessenten bei allen Fragen rund um die Antragstellung. Beratungstermine können telefonisch unter (06851) 937-434 oder per Email an mail@kulani.de vereinbart werden.

Besuchen Sie uns auch auf unserer Internetseite www.kulani.de.

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